Diplom- / Masterarbeit
Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Wohnmedizin |
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| Fachrichtung |
Toxikologie/Kosmetik |
| Beschreibung der Abschlussarbeit |
Diplom- / Masterarbeit: Partikuläre Emissionen und damit verbundene toxikologische Effekte durch Nanozellulose-basierte Verbundwerkstoffe bei Prof. Dr. Marie-Pierre Laborie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswissenschaft und Dr. Julia Hurraß, Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Wohnmedizin
In jüngster Zeit werden Abfallprodukte der Holz- und Zellstoffindustrie für die Herstellung von biologischen Verbundwerkstoffen, die u. a. in der Baubranche und als Transportmaterialien Verwendung finden, eingesetzt. Die verwendeten Zellulose-Nanofasern, die über sehr gute mechanische Eigenschaften verfügen sowie ein preiswertes und regeneratives Material darstellen, ersetzen in diesen Produkten die herkömmlich verwendeten Glas- oder Karbonfasern. Während etwa für Karbon-Nanotubes bereits bekannt ist, dass von ihnen Gesundheitsrisiken ausgehen, wenn sie eingeatmet werden, liegen für die Zellulose-basierten Nanomaterialien bisher kaum toxikologische Bewertungen vor.
In der ausgeschriebenen Arbeit soll zum einen untersucht werden, ob und in welchem Ausmaß von unterschiedlichen Verbundwerkstoffen, die Zellulose-Nanopartikel wie Microfibrillated Cellulose (MFC) oder Cellulose Nano Whiskers (CNW) enthalten, auch an die Umgebungsluft Partikel emittiert werden. Zum anderen sollen die damit verbundenen gesundheitlichen Effekte mithilfe eines Lungenzellmodells beschrieben werden. |
| Qualifikationen |
Die Herstellung der Verbundmaterialien wird im Labor des Instituts für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswissenschaft erfolgen, wobei unterschiedliche Verfahren zur Anwendung kommen werden. Untersucht werden soll dann der Einfluss der sich ergebenden unterschiedlichen Vernetzung der Cellulosefasern auf ihre Freisetzung von den Materialoberflächen.
Im Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene werden die Partikelemissionen der Werkstoffe gemessen, wofür eine Emissionskammer und hochauflösende Partikelmessgeräte sowie elektronenmikroskopische Verfahren zur Verfügung stehen. Mit dem Vitrocell®-Expositionsmodell sollen zudem menschliche epitheliale Lungenzellen (A549), die bei diesem System direkt an der Luft/Flüssigkeits-Grenzschicht exponiert werden, auf zytotoxische Effekte und die Freisetzung proinflammatorischer
Zytokine untersucht werden. |
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| Art der Abschlussarbeit |
Vollzeit |
| Bewerbungsschluss (Eingangsdatum) |
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| Wie bewerben? |
InteressentInnen melden sich bitte per Mail bei:
Frau Prof. Marie-Pierre Laborie (marie-pierre.laborie[at]fobawi.uni-freiburg.de) oder Frau Dr. Julia Hurraß (julia.hurrass[at]uniklinik-freiburg.de) |
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| Anbieter |
Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Wohnmedizin |
| Straße |
Breisacher Straße 115b |
| Postleitzahl/Stadt |
79106 Freiburg |
| Land |
Germany |
| Website |
http://www.uniklinik-freiburg.de/iuk/live/innenraumtoxikolgie.html |
| Ansprechpartner/in |
Frau Dr. Julia Hurraß; Frau Prof. Marie-Pierre Laborie |
| Telefon |
julia.hurrass[at]uniklinik-freiburg.de; marie-pierre.laborie[at]fobawi.uni-freiburg.de |
| Fax |
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| Email |
+49 (0) 761 - 270 - 83280 (Dr. Hurraß) |
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| Veröffentlicht am |
Dienstag, 24. Juli 2012 |
| Anzahl offene Stellen |
1 |
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