Ein Forschungsteam des Unternehmens Hesperos und vom NanoScience Technology Center der University of Central Florida, Orlando, berichtet im aktuellen Journal Alzheimer’s & Dementia, dass motorische Defizite im Zusammenhang mit der familiären Alzheimer-Krankheit unabhängig von einer Pathologie des Zentralnervensystems auftreten können.
Das Hightech-Labor KIWI Biolab mit Spezialisierung auf automatisierte Methoden und modellbasiertes Bioprozess-Engineering wird ihr Knowhow künftig dem neuen Forschungszentrum „Der Simulierte Mensch“ zur Verfügung stellen.
Auf dem Weg zu Zellkulturen zum Ersatz von Tierversuchen mit Fischen
Die Arbeitsgruppe Fischwachstumsphysiologie des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN), Dummerstorf, veranstaltet zusammen mit der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes im Oktober einen dreitägigen Fisch-Zellkulturkurs.
Ein Team um Prof. Sina Bartfeld von der Technischen Universität Berlin, Fachgruppe Medizinische Biotechnologie, hat ein Darm-Organoid-Modell entwickelt, mit dem sich der Infektionsweg des bakteriellen Darmerregers EPEC (Enteropathogene Escherichia coli) erforschen lässt. Dabei konnten die Wissenschaftler*innen einen wirksamen, natürlichen Schutzmechanismus der Darmschleimhautzellen ausfindig machen.
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Medizinagentur (EMA) hat einen Entwurf einer Stellungnahme zur Überprüfung der Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit einer neuen tierfreien Methodik in der präklinischen Forschung veröffentlicht. Die Methodik ersetzt parallel zum Tierversuch laufende Tierkontrollgruppen durch virtuelle Kontrollgruppen. Damit soll die Gesamtzahl der in Dosisfindungsstudien eingesetzten Versuchstiere - in der Regel Ratten - reduziert werden.
Jedes Jahr werden weltweit vier herausragende Doktoranden für den Science & SciLifeLab Preis ausgewählt. Neben einem Preisgeld von bis zu 30.000 US-Dollar werden die Gewinner im Dezember ins SciLifeLab in Stockholm eingeladen, wo sie ihre Forschungsergebnisse präsentieren, Kontakte zu führenden Wissenschaftlern knüpfen und die Wissenschaft im Rahmen einer Reihe einmaliger Veranstaltungen feiern können.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat für das Jahr 2026 den Tierschutzforschungspreis in zwei Kategorien ausgeschrieben. Der Nominierungsschluss wurde vom 31. März auf den 12. April 2026 verlängert.
Im Einstein Center for Early Disease Interception (EC-EDI) wollen Forschende namhafter Berliner Forschungseinrichtungen neue Wege der Prävention erschließen und schneller in die Anwendung bringen. In den nächsten sechs Jahren werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Entwicklung, Integration und Anwendung der Schlüsseltechnologien vorantreiben.
Das College of Veterinary Medicine and Biomedical Sciences der Texas A&M University 150 Kilometer nördlich von Houston, Texas, wird ein neues Forschungszentrum beherbergen: das NAMs Decision Center. Es wird von den National Institutes of Health (NIH) mit 15,3 Millionen Dollar finanziert. Die auf fünf Jahre angelegte Förderung wird moderne, wissenschaftlich fundierte Ansätze (NAMs) vorantreiben, um die Bewertung der Chemikaliensicherheit zu verbessern, zu beschleunigen und gleichzeitig den Bedarf an neuen Tierversuchen zu verringern.
Am 18. März haben die National Institutes of Health (NIH) mehr als 150 Millionen Dollar für die Entwicklung und Skalierung von Forschungsmethoden angekündigt, die die menschliche Biologie besser simulieren und die Abhängigkeit von Tiermodellen verringern – eine Priorität der Trump-Regierung.